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Artikel aus der Märkischen Allgemeinen 25.01.11

MESSE: Pfeffer statt Pfefferextrakt

Betriebe aus dem Landkreis Teltow-Fläming präsentieren sich auf der Grünen Woche mit gesünderen Produkten

BERLIN - Teltow-Fläming steht ganz im Zeichen der Wurst. Es ist Sonnabend auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, der Stand des Landkreises wird von der Luckenwalder Fleischwaren GmbH betreut. Und die hat Würste in allen Formen und Farben im Angebot, frisch und knackig lachen sie den Besucher aus der Glastheke an: Luckenwalder Knacker, Leberwurst, Kümmelmettwurst und als Neuerung den „Chilibeißer“, das sind „Wiener mit Pep“, etwas Schärfe eben, aber nicht zu viel, damit sie Kindern auch mundet.

Weitere Aussteller aus dem Landkreis haben ihre eigenen Büdchen und Zelte aufgebaut, darunter zum Beispiel die Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld oder das Schloss Diedersdorf, dessen Restaurant sich nie zu leeren scheint.

Auch die Fläminger Wurst kommt gut an bei den Besuchern. Ein älterer Herr probiert einen Happen und murmelt ein Lob, es klingt wie „das schmeckt“. Matthias Ridderskamp, der Produktionsleiter des Luckenwalder Betriebes, freut sich. „Eine Wurst herzustellen ist heute nicht die Kunst“, sagt er. Die Kunst sei vielmehr, sie ohne Gluten, Laktose, Farbstoffe und Geschmacksverstärker zu produzieren. „Pfeffer statt Pfefferextrakt“, sagt Ridderskamp. Das sei natürlich aufwendiger als konventionelle Methoden. „Preislich können wir nicht mit der Großindustrie mithalten.“ Er klingt etwas enttäuscht. Es seien nicht alle Verbraucher bereit, für bessere Qualität mehr zu zahlen.

Das öffentliche Bewusstsein für gesunde Ernährung scheint nach dem jüngsten Dioxin-Skandal aber wieder einen Schub bekommen zu haben. Rund 15 000 Menschen hatten am Vormittag in Berlin für eine bessere Landwirtschaft protestiert. Sie waren vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor gezogen, etwa 70 Bauern waren mit ihren Traktoren vor das Messegelände gerollt. Nein zur industriellen Landwirtschaft, zu Gentechnik, Pestiziden und Massentierhaltung, so der Tenor ihres Protests.

Bis in die Messehalle sind ihre Rufe nicht gedrungen. Dort ließen sich die Besucher ihren Schinken scheinbar bedenkenlos schmecken, bei Musik und Tanz von den Dennewitzer Flämingtrachten. „Ich lasse mich nicht verrückt machen“, sagt ein Mann aus Mellensee, der die Aufführung auf der Bühne verfolgt.

Die Neumarkt-Fleischerei aus Jüterbog setzt dennoch auf den Gesundheitstrend, wie Steffen Papendorf bei weiteren Wursthäppchen erklärt. Er betreibt einen Stand mit zwei Partnerbetrieben aus Potsdam-Mittelmark. „Wir haben eigene Schweine, eigene Rinder, eigene Gänse“, zählt er auf. „Wir wissen, was in unserem Fleisch drin ist.“ Am kommenden Wochenende, wenn der Betrieb am Stand des Landesbauernverbandes vertreten ist, wolle man die neuesten Kreationen vorstellen: zwei fettreduzierte Wurstsorten, die ohne Chemie auskommen. Die „Fläminger Schnittige“ und die „Fläminger Streichleichte“ seien in Zusammenarbeit mit zwei Berliner Universitäten entwickelt worden. Der Stoff, der das Fett geschmacklich ersetzt, werde ausschließlich aus tierischem Eiweiß gewonnen. Ob die Kunden das zu schätzen wissen, will Papendorf auf der Grünen Woche mit einer Befragung herausfinden. (Von Angelika Pentsi)




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